Relativdruck- / Absolutdruckverfahren

Relativdruck / Absolutdruck

Das Relativ- bzw. Absolutdruckverfahren erlaubt einen kompakten Prüfaufbau und zeichnet sich durch eine hohe Betriebssicherheit sowie einen großen Messbereich aus.
Hierbei wird der Prüfling mit Druck beaufschlagt und die Druckänderung über die Zeit ermittelt.

Beim Relativdruckverfahren wird die Differenz zum Umgebungsdruck gemessen.
Deshalb spricht man hier entweder von einer Überdruckprüfung, wenn der Prüfdruck größer als der Umgebungsdruck ist, oder von einer Unterdruckprüfung (Vakuumprüfung), wenn der Druck kleiner als der Umgebungsdruck ist.
Beim Absolutdruckverfahren wird der Prüfdruck auf den absoluten Nullpunkt (absolutes Vakkum) bezogen.
Die Auflösung hängt vom Prüfvolumen und dem Prüfdruck ab. Dieses Verfahren ermöglicht eine Auflösung von 1 Pa.