Dichtheitsprüfverfahren

Das Grundprinzip der Dichtheitsprüfung bzw. Leckmessung basiert auf den zwei grundlegenden Verfahren „Druckänderungsmessung“ und „Durchflussmessung“. In beiden Verfahren wird der Prüfling zunächst bis zu einem einstellbaren Prüfdruck mit Luft befüllt und anschließend von der Druckluftversorgung getrennt. Nun beginnt die eigentliche Messung.

Bei dieser Methode wird die Leckage über eine Druckänderung ermittelt. Ist ein Leck vorhanden, so verursacht dies eine Druckänderung welche mit Hilfe des Prüfvolumens und der Messzeit in eine Leckrate umgerechnet werden kann. Dieses Verfahren kann auch als Vakuumprüfung durchgeführt werden.

Die Durchflussmessung liefert ein von der Größe des Prüfvolumens und der Messzeit unabhängiges Messsignal, welches einer eventuell vorhandenen Leckage entspricht. Eine Umrechnung wie bei der Druckabfallmethode ist nicht notwendig.